Gedanken eines Hobbykochs

Warum Kochen eigentlich gar nicht so schwer is(s)t

Manchmal soll man ja einfach drauf los schreiben, was einem so in den Sinn kommt. Meistens kommt dabei jedoch nichts Vernünftiges bei rum und hilft einem nur irgendeinen Konten im Kopf zu lösen aber manchmal landen dabei auch gar nicht mal so schlechte Geistesblitze auf dem Papier. Ich versuche es hin und wieder auch mal in der Küche, um auf diese Art und Weise neue Ideen für innovative leckere Rezepte zu bekommen. Zugegeben, wenn man Hunger hat listet man einfach nur alle Zutaten und Lebensmittel die einem einfallen aneinander…nicht wirklich effektiv also lieber im gesättigten Zustand vor das leere Blatt Papier setzten. Ja, so klappt das schon viel besser. Also dann mal ran an die Hirse-Walnuss Buletten, den Stift gezückt und los geschrieben. Dazu würde sicherlich auch ein Salat aus Avocado, Zucchini, Karotte, Beluga-Linsen und Granatapfelkernen mit einem frischen Limetten-Kräuter Dressing gut passen. Die erste Rezeptidee für die nächste Woche hat sich schon in mein Hirn gebrannt und wartet darauf aufs Papier gebracht und ausprobiert zu werden. Manchmal soll man ja einfach drauf los schreiben, was einem so in den Sinn kommt. Bei mir kommen dabei nicht immer literarische Meisterwerke zustande aber das ein oder andere Meisterrezept kam so schon aus meiner Feder bzw. meinem Hirn. Kochen ist eigentlich gar nicht schwer, man braucht nur das richtige Gespür für Geschmäcker und Texturen, die gut miteinander harmonieren. 

Der Rest macht sich dann ja quasi von selbst. Schälen, schnippeln, brutzeln, backen. Der Duft von angeschwitzten Zwiebeln, die dadurch leicht karamellisieren und jedem Gericht eine wunderbare Süße verleihen, zieht durch die Küche und trifft auf den erdigen Duft, den die frischen Pilze ausströmen. Ein olfaktorisches Feuerwerk entwickelt sich in der Küche. In jeder Pfanne, in jedem Topf eine neue Geschmacksexplosion. Doch die Krönung kommt natürlich aus dem Ofen und ergießt sich wie eine Welle, als sich die Ofentür öffnet. Frisches Brot, das so betörend duftet, dass selbst Jean-Baptiste Grenouille neidlos anerkennt, dass sein Parfüm nur der klägliche Versuch ist, etwas so Leckeres nachzuahmen, wie es tagtäglich aus meiner Küche kommt. Ha, von wegen nicht hochliterarisch – direkt mal den Süßkind in den Schatten gestellt. Manchmal soll man halt einfach drauf los schreiben. Aber was noch viel leckerer is(s)t…Einfach mal drauf los kochen. Und das mache ich doch jetzt direkt auch mal, hab ja jetzt wieder neu Ideen, die ausprobiert werden wollen. Aber vielmehr habe ich jetzt von meinem eigenen Text Hunger bekommen. In diesem Sinne, ran ans Papier oder den Herd und guten Appetit (gutes Gelingen).

Hier findet ihr den Beluga-Linsensalat mit Zucchini- & Karottenstreifen und Avocado

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