Maki, moag i! – unsere kleine Sushischule

Sushi leicht und lecker selbstgemacht

Sushi ist köstlich. Ein wahrer Genuss aus der traditionellen japanischen Küche und auch mittlerweile aus der „multikulturellen“ Küche nicht mehr wegzudenken. Doch immer, wenn ich Lust auf Sushi habe, dem lieblings Sushirestaurant einen Besuch abstatten? Ganz schön umständlich und teuer. Da habe ich mich doch einfach mal selbst an die Kunst des Sushi Zubereitens begeben, mich etwas eingelesen und es dann einfach ausprobiert. Es heißt ja Probieren geht über Studieren. Mittlerweile bin ich schon fast ein Sushi-Profi und zeige euch gerne, wie auch ihr bestes Sushi zuhause zubereiten könnt. Damit beeindruckt ihr alle. Für die Zubereitung von Sushi in der heimischen Küche benötigst du ein bisschen Sonderausstattung. Die nötigen Küchenutensilien bekommst du ziemlich günstig in jedem gut sortierten Asiamarkt. Eine Bambusmatte zum Rollen von Sushi, „Reis-Spatel“ aus Holz, eine flache Schüssel, scharfe Messer, ein Arbeitsbrett, Essigwasser, Geschirrtücher, Grätenzange zum Verarbeiten von frischem Fisch. Darüber hinaus sind ein paar Zutaten von Nöten, die du ebenfalls im Asiamarkt erhältst.

Sushi-Reis

ein Rundkornreis, der besonders stärkehaltig ist, damit er bissfest und körnig bleibt, aber gleichzeitig schön klebrig ist und die Sushis nachher zusammenhalten. Ersatzweise, falls du keinen Sushi-Reis bekommst, funktioniert die Zubereitung von Sushi auch mit einem Risotto-Reis. Langkorn-Reis, Duft- & Basmati-Reis hingegen eigenen sich überhaupt nicht.

Kombu

Kombu ist ein getrockneter Tang, der während der Zubereitung des Sushi-Reis mitgekocht wird. So wird der Sushi-Reis dezent parfümiert. Auch in anderen Gerichten wie Dashi-Brühe und Fischgerichten findet Kombu Anwendung.

Reisessig (Su)

der aus Reis gebrannte Essig ist milder als die meisten anderen Essige. Zusammen mit Zucker und Salz wir daraus ‚Sushi su‘– die Essigmischung zum Säuern von Sushi-Reis. Für Bequeme gibt es die Essigmischung auch schon gebrauchsfertig zu kaufen. Bei der Verarbeitung von Sushi-Reis helfen 2 EL Essig in ½ Liter Wasser, zum Befeuchten der Hände und Abwischen der Messer zum sauberen schneiden der Sushis.

Noriblätter

mit diesen aus getrockneten Algen hergestellten Blättern rollt man Maki-, Gunkan- und Temaki-Sushi. Du erhältst sie meist in viereckiger Form, so lassen sie sich einfach verarbeiten und mit einer sauberen Küchenschere kannst du sie auch einfach zuschneiden. Es gibt sie in gerösteter und ungerösteter Form zu kaufen. Die geröstete Variante ist wesentlich aromatischer. Die ungerösteten kannst du allerding auch zuhause in einer Pfanne ohne Fett anrösten.

Sojasauce (Shoyu)

Die japanische Sojasauce ist milder als das chinesische Pendant. Gebraut wird sie aus Sojabohnen, Weizen und Wasser. Die dunkle Sojasauce wird zum Dippen von Sushi verwendet. Zum feinen Aromatisieren von Speisen eignet sich beim Kochen die helle Sojasauce besonders gut.

Eingelegter Ingwer (Gari Shoga)

Die dünn gehobelten, recht scharfen Ingwerscheiben gehören zu jedem Sushi-Menü dazu und werden einfach zwischendurch gegessen. Sie dienen zum neutralisieren des Geschmacks zwischen verschiedenen Sushi. Den eingelegten Ingwer erhält man in verschiedenster Form im Asiamarkt. Umgefüllt in ein Schraubglas hält sich der Ingwer im Kühlschrank mehrere Wochen.

Wasabi

Die frischen Wurzeln des japanischen Wasabi-Meerrettichs sind bei uns kaum zu bekommen. In getrockneter, pulverisierter Form rührst du ihn einfach zur gewünschten Konsistenz oder nimmst einfach die fertige Paste aus der Tube. Aufgrund der antibakteriellen Wirkung kommt Wasabi bei der Verwendung von rohem Fisch häufig zur Verwendung.

Sushi-Reis
Das Grundrezept für viele Sushi-Varianten
Menüart Hauptspeise
Küchenstil Japanisch
Vorbereitung 10 Minuten
Kochzeit 15 Minuten
Wartezeit 60 Minuten
Portionen
Sushisorten
Zutaten
Menüart Hauptspeise
Küchenstil Japanisch
Vorbereitung 10 Minuten
Kochzeit 15 Minuten
Wartezeit 60 Minuten
Portionen
Sushisorten
Zutaten
Anleitungen
  1. Den Sushi-Reis in eine Schüssel geben, reichlich kaltes Wasser zugießen und vorsichtig mit den Händen rühren. Dabei nicht zu kräftig rühren, sonst brechen die Reiskörner. Das milchige Wasser abgießen. Diesen Vorgang vier bis fünf Mal wiederholen, bis das Wasser fast klar bleibt. Den Reis anschließend nochmals in kaltem Wasser einweichen und 30 Minuten quellen lassen. Pot Secret: Den Sushi-Reis in ein feines Küchensieb geben so in eine Schüssel setzen und mit kaltem Wasser übergießen. So kannst du das Sieb einfach herausnehmen, wenn das milchige Wasser abgegossen werden muss, um das Wasser abzugießen. Anschließend das Sieb mit dem Reis wieder in die Schüssel setzen und den Vorgang wiederholen.
  2. Den Reis abgießen bzw. das Sieb aus dem Wasser heben. Mit 270 ml Wasser und nach Belieben Kombu in einen Topf geben. Zugedeckt bei starker Hitze 1-2 Minuten aufkochen lassen, dann bei sehr schwacher Hitze zugedeckt 10 Minuten weiter garen. Den Topf anschließend vom Herd nehmen, Deckel abheben und ein sauberes Geschirrtuch über den Topf breiten. Den Reis 15 Minuten abkühlen lassen.
  3. Inzwischen Essig, Zucker und Salz in einem kleinen Topf unter Rühren erwärmen, bis sich Zucker und Salz vollständig aufgelöst haben.
  4. Den Reis in einer Schale verteilen und Kombu entfernen. Den Reis handwarm abkühlen lassen, dann die Essigmischung über den Reis träufeln und mit dem Holzspatel unterarbeiten. Dafür diagonale Linien in den Reis ziehen – nicht umrühren. Weiter abkühlen lassen. Bis zum Verarbeiten ein feuchtes Geschirrtuch über die Schale legen.
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